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Ernährung

Die Summe dessen, was die Biene als Nahrungsmittelquelle nutzt, wird als Bienenweide bezeichnet. Honigbienen benötigen die für sie richtige Ernährung – Pollen, Nektar und Wasser sollten ausreichend in der Umgebung des Bienenstocks vorhanden sein, damit es den Bienen gut geht. Genau deshalb muss bei der Standortwahl für den Stock auf die Beschaffenheit der Umgebung geachtet werden. Sind Wasser und die richtigen Pflanzen das gesamte Jahr über in ausreichendem Maß vorhanden, können sich die Bienen das Jahr über selbst versorgen. Ist das nicht gewährleistet, müssen sie evtl. zusätzlich gefüttert werden.

Die Bienen ernähren sich von Nektar, Honigtau, Pollen und Wasser. Haben die Honigbienen genug zu sammeln, dann legen sie sich Nahrungsvorräte an, um in Zeiten mit unzureichender Nahrung, z.B. bei Regen oder im Winter, überleben zu können.

Die Ernährung der Biene in Kürze

Der Nektar ist ein zuckerhaltiger Saft, der von den Pflanzen abgesondert wird, um Insekten anzulocken. Aus dem Nektar produzieren die Bienen den Honig, der für das Bienenvolk als Nahrung dient. Obstblüten, Löwenzahn, Raps und Sonnenblumen sind gute Nektarquellen und werden sehr gerne angeflogen.

Honigtau ist ein zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt von bestimmten Insekten, wie beispielsweise Blatt- oder Schildläusen, die sich von Pflanzensaft ernähren. Die Bienen sammeln den Honigtau und stellen aus ihm, genau wie aus Nektar, Honig her. Beim Imker wird Honig aus Honigtau als „Waldhonig“ gekennzeichnet.

Pollen sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für die Bienen. Sie sammeln diese vor allem von Blütenpflanzen. In erster Linie benötigen sie die Pollen für die Aufzucht ihrer Brut, denn in den Pollen sind wichtige Lieferanten von Eiweißen und Aminosäuren. Der Eiweißgehalt ist abhängig von der jeweiligen Pflanze: Weiden, Obstbäume, Raps und Mohn sind beispielsweise gute Eiweißlieferanten für Honigbienen.

Wasser ist für Bienen ebenfalls wichtig, schließlich müssen auch sie mit ausreichen Flüssigkeit versorgt sein. Als Wasserquellen können Flüsse, Seen, Bäche und z.B. Biotope dienen. Sie sollten nicht zu weit entfernt sein (bis ca. 500 Meter). Ist der Wasserbedarf normal, reicht den Bienen auch Taubildung oder das Wasser aus dem Nektar zur Versorgung, haben die Bienen jedoch nicht ausreichend Flüssigkeit, muss dafür gesorgt werden. Denn sonst leiden die Bienen unter Verstopfung.

Mit der richtigen Saatmischung helfen

Gerade was die Versorgung mit den richtigen Pflanzen angeht, kann vom Imker oder Bienenfreund nachgeholfen werde. Die richtige Saatmischung macht die Umgebung rund um den Bienenstock zu einer Hilfe bei der Nahrungsmittelsuche und zusätzlich sehen die Pflanzen aus den Saatmischungen richtig schön aus. Außerdem sind sie auch für menschliche Betrachter ein Genuss fürs Auge.