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Zusammensetzung

Nicht nur der Geschmack, sondern in erster Linie die gesunden Inhaltsstoffe machen den Honig so wertvoll für uns. Er wird oft sogar als Hausmittel für die Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Ein Blick auf die Zusammensetzung macht deutlich, weshalb Honig ein wahres Geschenk der Natur ist und in keinem Haushalt auf der Speisekarte fehlen sollte. Es sollte dabei aber beachtet werden, dass jeder Honig in seiner Zusammensetzung etwas abweicht und die Inhaltsstoffe deshalb in verschiedener Konzentration vorliegen.

Honig setzt sich aus zwei verschiedenen Zuckerarten und Wasser zusammen. Das Verhältnis der Zuckerarten und des Wassers im Honig variiert:

  • Fruchtzucker/Fructose: 27 bis 44 Prozent
  • Traubenzucker/Glucose: 22 bis 41 Prozent
  • Wasser: 15 bis 21 Prozent
  • In geringen Mengen können sind auch die Zuckerarten Melezitose, Saccharose und Maltose enthalten

Voller gesunder Inhaltsstoffe

Im Honig sind außerdem viele gesunde Inhaltsstoffe enthalten, wie z.B. Pollen, Spurenelemente, in sehr geringer Menge die Vitamine C und B (B1, B2, B6), Wasserstoffperoxid, Flavonoide und Eiweiß. Außerdem sind im Honig die Enzyme Phosphatase, Diastase, Katatase und Glucoseoxidase enthalten.

Honig ist außerdem eine Quelle für Mineralstoffe. Eisen, Natrium, Magnesium, Kalium und Calcium sind im Honig zu finden.

Aminosäuren sind ebenfalls im Honig enthalten. Diese sind wichtig für den Stoffwechsel. Zu den im Honig enthaltenen Aminosäuren gehören zum Beispiel Arginin, Asparaginsäure, Cystin, Glutaminsäure, Leucin, Phenylanalin, Prolin, Valin und Threonin.

Im Honig sind etwa 120 verschiedene Aromastoffe enthalten, die je nach Sorte variieren. Deshalb schmecken die verschiedenen Sorten zum Teil sehr unterschiedlich. Während beispielsweise ein Alpenrosenhonig recht mild ist, schmeckt ein Eukalyptushonig vollmundig, beinahe schon karamellig. Und auch in Farbe und Geruch kommt es aufgrund der verschiedenen Inhaltstoffe zu großen Unterschieden (z.B. hat Alpenrosenhonig eine kräftige Gelbfärbung und wenig duft, dagegen ist Eukalyptushonig braun und hat ein intensives Duftaroma).

Vorsicht: Nicht zu hoch erhitzen

Die Konsistenz von Honig reicht von dünnflüssig bis dickflüssig, in kristallisiertem Zustand kann Honig cremig oder sogar fest sein. Fest gewordener Honig lässt sich durch Erwärmung wieder verflüssigen. Dabei ist aber zu beachten, dass eine Erwärmung über 40° die ernährungsphysiologisch wichtigen Inhaltsstoffe zerstört werden. Daher sollte bei der Verflüssigung des Honigs sehr behutsam vorgegangen werden. Nimmt man den Honig zum Süßen von Heißgetränken, sollten diese schon ein wenig abgekühlt sein, damit die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs nicht kaputt gehen.