HonigImkerei

Der Verkauf von Honig unterliegt strengen Regeln. Sowohl die Honigverordnung als auch die Regeln des Deutschen Imkerbundes (D.I.B) verdeutlichen exakt, wie viel Wasser im Honig enthalten sein darf. Gemeinsam mit den Zuckerstrukturen entscheidet der Wassergehalt über die Konsistenz des Honigs. Nicht nur das, sowohl Wasser- als auch Zuckeranteile bestimmen, wie lange der Honig haltbar ist. Der Wassergehalt im Honig ist messbar, er entscheidet darüber, wann der Honig reif ist und geerntet werden kann.

Honig kann erst geerntet werden, wenn der Wassergehalt stimmt.

Die Waben geben Aufschluss darüber, wann der Wassergehalt im Honig optimal ist.

Verdeckelte Waben?

Ein Faktor zur Reifebestimmung des Honigs sind die verdeckelten Waben. Bienen prüfen mit ihren Sensillen auf ihren Antennen, wie viel Wasser im eingelagerten Honig enthalten ist. Ist genug Wasser entzogen, verschließen sie die Waben mit Wachsdeckeln. Sind die Waben überwiegend mit diesen Wachspropfen verschlossen (verdeckelt), ist das ein Zeichen für den Imker, dass der Honig reif ist, sein Wassergehalt also etwa 18 Prozent liegt.

Gefahr durch Wasser

Liegt der Wasseranteil deutlich höher, besteht die Gefahr, dass der Honig recht schnell gärt. Unter 18 Prozent ist eine Gärung unwahrscheinlich, bei einem Wassergehalt von über 18 Prozent ist die Gefahr der Gärung recht hoch.

Das Verdunsten des Wassers im Bienenstock

Frisch in die Waben eingelagerter Nektar hat einen Wasseranteil von rund 30 Prozent oder mehr – je nach Nektar. Die Waben werden nicht komplett gefüllt, um eine Verdunstungsfläche zu schaffen. Die Verdunstung wird durch ausdauerndes Flügelschlagen der Stockbienen beschleunigt.

Wassergehalt Honig – Vorschriften

Die Honigverordnung regelt den Wassergehalt folgendermaßen:

  • Im Allgemeinen: höchstens 20%,
  • Honig von Heidekraut(Calluna) und Backhonig im Allgemeinen: höchstens 23%,
  • Backhonig von Heidekraut (Calluna): höchstens 25%

Der Deutsche Imkerbund geht hier noch einen Schritt weiter:

  • Wassergehalt höchstens 18 %
  • Heidehonig höchstens 21,4 %

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Den Wassergehalt messen

Um ein möglichst genaues Ergebnis über das Wasser im Honig zu bekommen, ist ein Refraktometer unerlässlich. Mit diesem Hilfsmittel lässt sich der wässrige Anteil im Honig exakt bestimmen. Erfahrene Imker können auch anhand der “Spritzprobe” feststellen, ob der Honig reif – also unter der magischen Prozentzahl des Wasseranteils ist. Dazu hält man eine Wabe mit unverdeckeltem Honig waagerecht und stößt sie mit Schwung kräftig nach unten. Spritzt Honig aus den Zellen, ist er noch nicht reif, er hat also einen noch zu hohen Wasseranteil.

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